Eigenblut für frische Haut:
Die PRP-Therapie (Platelet-Rich Plasma), umgangssprachlich auch „Vampire Lifting“ genannt, nutzt die natürlichen Wachstumsfaktoren aus Ihrem eigenen Blut, um die Hautstruktur zu verbessern und die Zellregeneration anzuregen – ganz ohne künstliche Zusatzstoffe.
Bei dieser Behandlung wird dem Patienten Blut entnommen, in einem Spezialverfahren zentrifugiert und das so gewonnene, plättchenreiche Plasma anschliessend in die Haut injiziert. Die enthaltenen Wachstumsfaktoren fördern die Durchblutung, verbessern die Hautelastizität und regen die Bildung von Kollagen und Hyaluronsäure an.
In unserer Praxis in Emmenbrücke bei Luzern bieten wir die PRP-Therapie für Patientinnen und Patienten an, die eine natürliche und wirkstofffreie Hautregeneration wünschen.
Unsere PRP-Behandlungen in Emmen bei Luzern eignen sich zur natürlichen Hautregeneration bei:
• Hautauffrischung im Gesicht, Hals und Dekolleté
• Verbesserung der Hautstruktur bei feinen Linien oder Elastizitätsverlust
• Behandlung von Aknenarben oder fahler, müder Haut
• Auch kombinierbar mit Microneedling oder anderen Methoden
Behandlungsdauer:
• ca. 45–60 Minuten
Wirkungseintritt:
• erste sichtbare Effekte nach 2–3 Wochen
• Optimale Ergebnisse nach 2–4 Sitzungen (je nach Hautzustand)
Wirkungsdauer:
• ca. 6–12 Monate (je nach Hauttyp)
Ausfallzeit:
• gering – evtl. leichte Rötungen oder Schwellungen für 1–2 Tage
• Kein Sport oder Sauna für 24 Stunden
Nachkontrolle:
• nicht zwingend erforderlich – Folgebehandlungen nach Wunsch
Kosten:
• ab CHF 390.– (je nach Region und Kombination)
Da es sich um eine biologische, körpereigene Methode handelt, eignet sich die PRP-Behandlung besonders gut für Patientinnen und Patienten, die eine natürliche Hautregeneration ohne Fremdstoffe wünschen. In einem persönlichen Gespräch in unserer Praxis bei Luzern klären wir, ob PRP für Ihre individuellen Hautbedürfnisse sinnvoll ist und wie viele Behandlungen empfohlen werden.
Die PRP-Behandlung wird von den meisten Patientinnen und Patienten gut toleriert. Bei der Injektion kann es zu kurzen Einstichen, einem leichten Brennen oder einem Druckgefühl kommen. Empfindliche Hautbereiche können etwas sensibler reagieren. Je nach Region kann vor der Behandlung eine betäubende Creme aufgetragen werden, um den Komfort zu erhöhen.
Ja. Die PRP-Therapie wird bei SeetalDOCS durch geschultes medizinisches Fachpersonal durchgeführt. Zuerst wird eine kleine Menge Blut entnommen und anschliessend das plättchenreiche Plasma aufbereitet. Wir achten dabei besonders auf eine sorgfältige, sichere und hygienische Durchführung.
PRP kann grundsätzlich auch bei empfindlicher Haut und zur Behandlung von Aknenarben eingesetzt werden. Bei Narben wird PRP häufig mit Microneedling kombiniert.
Ob die Behandlung im individuellen Fall geeignet ist, sollte vorher abgeklärt werden. Bei akuten Entzündungen, Hautinfektionen oder stark entzündlicher Akne wird in der Regel zuerst die Grunderkrankung behandelt.
Nach der Behandlung kann die Haut vorübergehend gerötet, leicht geschwollen oder empfindlich sein. Auch kleine Einstichstellen sind möglich. Diese Reaktionen klingen meist innerhalb weniger Tage wieder ab.
Die Erholungszeit hängt auch davon ab, ob PRP allein oder in Kombination mit Microneedling angewendet wird. Nach einer kombinierten Behandlung kann die Haut etwas länger gerötet und empfindlich bleiben.
Beim Microneedling werden mit sehr feinen Nadeln kontrollierte Mikroverletzungen in der Haut gesetzt. Dadurch werden die natürlichen Reparaturprozesse der Haut angeregt und die Kollagenbildung gefördert.
Beim sogenannten «Vampire Lifting» wird zusätzlich PRP verwendet. Dafür wird zuerst eine kleine Menge Blut entnommen und aufbereitet. Das gewonnene PRP wird anschliessend in die Haut eingebracht oder mit Microneedling kombiniert. Der Begriff «Vampire Lifting» ist dabei eher ein umgangssprachlicher Name für diese Kombination.
Ja. PRP wird auch bei bestimmten Formen von Haarausfall eingesetzt. Dabei wird das aus dem eigenen Blut gewonnene Plasma mit feinen Nadeln in die Kopfhaut injiziert. Ziel ist es, die Haarwurzeln zu stimulieren und das Haarwachstum zu unterstützen.
Vor der Behandlung sollte jedoch abgeklärt werden, welche Ursache der Haarausfall hat. Nicht jede Form spricht gleich gut auf PRP an. Je nach Situation können zusätzliche Abklärungen wie Blutuntersuchungen sinnvoll sein.
Ja. PRP wird auch in der Orthopädie und Sportmedizin eingesetzt, beispielsweise bei Arthrose am Kniegelenk sowie bei bestimmten chronischen Sehnenbeschwerden, etwa an der Achilles- oder Patellasehne oder bei einem Tennisellenbogen.
Dabei wird das körpereigene plättchenreiche Plasma gezielt in das betroffene Gelenk beziehungsweise an die erkrankte Sehne injiziert. Ob eine PRP-Behandlung sinnvoll ist, hängt von der Art und Ursache der Beschwerden ab und sollte vorab ärztlich abgeklärt werden. Bei Arthrose kann PRP beispielsweise Schmerzen lindern und die Funktion verbessern, einen fortgeschrittenen Knorpelschaden jedoch nicht rückgängig machen.